Gelungene Saisoneröffnungsfahrt

17.05.16

Als "absolut gelungen" kann die diesjährige Saisoneröffnungsfahrt gelten, die erstmals an einem Pfingstwochenende stattfand. Mit 16 Traktoren und weiteren Teilnehmern auf zwei Planwagen war der HLD beim traditionellen Umzug zum "Pfingstbornfest" in Wiesbaden-Breckenheim vertreten.

Bevor man sich aber zum Ende des Festzuges auf dem idyllischen Festgelände zu Kaffee und Kuchen einfinden konnte, hieß es erst einmal "frieren". Die Eisheiligen machten ihrem Namen alle Ehre und bei unter 10 Grad macht das Traktorfahren eigentlich wenig Spaß - zumal der Wettergott auch noch den einen oder anderen Schauer schickte.

Trotz der Wetterunbilden war die Stimmung unter den Teilnehmern erstaunlich gut - vielleicht auch, weil man sich schon lange auf das gemeinsame Wochenende gefreut hatte, vielleicht aber auch, weil auf den beiden Planwagen ausreichend flüssiges Heizmaterial mitgeführt wurde - wobei die Fahrer naturgemäß "trocken" blieben.

Zunächst führte die Strecke auf Feldwegen nach Medenbach, wo ein erster "technischer Halt" eingelegt wurde - auch um die beiden Planwagen abzudichten, die für die teils heftigen Schauer dann doch nicht ganz so gut geeignet waren. Rudi Noll, der alle Rübenschnellwege im Ländchen bestens kennt, führte den Tross dann vorbei an der Hockenberger Mühle in Richtung Kloppenheim und Bierstadt. Hinter Erbenheim wurde erneut eine Rast eingelegt, die auch Gelegenheit gab, sich am mitgeführten Proviant zu stärken.

Über Igstadt wurde das Ziel Breckenheim angesteuert, wo man sich zum traditionellen Umzug aufstellte, um gemeinsam mit den örtlichen Vereinen zum Festgelände zu ziehen.

Hier überraschte der Ortsvorsteher die HLD-Truppe mit einem Freibier - eine gute Grundlage für Steaks und leckere Würstchen vom Grill. Für Süßmäuler gab es eine riesige Auswahl herrlichster Kuchen und frisch gebrühten Kaffee.

Klar, dass man unter solch idealen Bedingungen noch lange nicht an die Heimfahrt dachte und in gemütlicher Runde noch einige Stunden gemeinsam verbrachte, zumal am Nachmittag sich sogar die Sonne zeigte und Urlaubsstimmung aufkommen ließ.

Saisoneröffnungsfahrt zum Pfingstbornfest

28.04.16

FahrzeugakademieDen Frühling geniesen, ein wenig Diesduft schnuppern und beim Pfingsbornfest in Breckenheim mitfeier - all das werden wir am Pfingssonntag beid er diesjährigen Saisoneröffungsfahrt.

Gerne folgen wir der Einladung der Breckenheimer Vereine, mit ihnen zusammen auf der idyllischen Anlage am Pfingsborn zu feiern. Doch zuvor wllen wir wieder einmal gemeinsam mit usneren Traktoren das "Ländchen" erkunden.

Um 10 Uhr starten wir am Pfingstsonntag, 15. Mai, ab dem Parkplatz an der Speedwaybahn. Mit dabei natürlich der große Planwagen, so dass auch diejenigen mitfahren können, die nicht selbst einen Schlepper lenken können. Achtung: Da die Plätze auf dem Wagen nun einmal begrenzt sind, sollten diejenigen, die dort einen Sitzplatz haben möchten, sich bei Norbert schon mal voranmelden.

Wir fahren vorwiegend über Feldwege und wollen - wichtig für Nachzügler - gegen 13.15 Uhr in Breckenheim eintreffen, um den Festzug mit unseren Fahrzeugen zu bereichern. Gemeinsam geht es zum idyllischen Festplatz, wo es Kaffee und Kuchen, aber auch eine deftige Bratwurst nebest den dazugehörigen Getränken gibt. Dort lassen wir auch den Tag ausklingen.

Das Pfingstbornfest hat eine lange Tradition: Seit alters her gingen an Pfingsten die Breckenheimer jung und alt an den Pfingstborn. Unter Kastanienbäumen sitzend, fanden die Menschen Erholung. Die Kinder, mit Brausetüten aus Himbeere und Waldmeister versorgt, schütteten das Pulver in ein Fläschchen und holten das Wasser aus dem Pfingstborn. Früher lief das Wasser einfach aus der Quelle. Später wurde ein Rohr gelegt und man konnte das Wasser besser einfüllen. Einem heidnischen Brauch zu folge, soll das Wasser an Pfingsten Heilkräfte besitzen. Alle tranken davon zur Gesundheit. Die Kinder des 7. Schuljahrs nannte man die „Kranzkinder“. Diese gingen am Himmelfahrtstag früh in den Wald und holten Immergrün und Tannenzweige, dann wurden im Dorf in jedem Haus Blumen gesammelt. In der Scheune von einem der Kranzkinder wurde von einem Gärtner ein großer Kranz gebunden, Die Mädchen der Kranzkinder schenkten ihren Schulkameraden bunte Stoffbänder, jede eine andere Farbe. Die Buben steckten diese Bänder an ihre Mützen. Den Mädchen gaben die Jungen bunte Papierbänder, die wurden dann an die Kinder auf der Straße verschenkt. Jedes Kind das vor dem Kranzhaus wartete durfte einmal Schaukeln, auf einer langen Schaukel die meist in der Scheune aufgehängt wurde. Die Eltern hatten Kuchen gebacken und es gab Apfelwein zu trinken. Singend wurde der fertige Kranz dann durch das Dorf getragen, so dass ihn alle bewundern konnten. In einem Keller neben dem Friedhof wurde er bis Pfingsten aufbewahrt. Ab und zu wurde er begossen, damit er frisch blieb. An Pfingsten wurde der Kranz am Pfingstbaum befestigt, der von den Vätern der Kranzkinder aufgestellt wurde. Dieser alte Brauch wurde neu gestaltet. Die Bürgermeister des Ländchens taten sich zusammen und beschlossen ein „Tag des Ländchens“ an Pfingsten in Breckenheim zu feiern. Begeistert von allen wurde dieser Vorschlag angenommen. Der Ländchestag wurde zu einer besonderen Bereicherung des Dorfes. Die Vereine sorgen beim Ländchesfest für das leibliche Wohl. Da es fast keine Scheunen mehr gibt wird der Kranz heute in der Geflügelzuchtanlage mit dem Heimat- und Verkehrsverein gebunden. Die Freiwillige Feuerwehr Breckenheim stellt am Pfingstsonntag den mit Kranz geschmückten Pfingstbaum auf, unter dem Beifall der Bevölkerung. Seit 1977 wird auch eine Ländcheskönigin für dieses Fest gewählt. Das ganze Pfingstborngelände wurde neu gestaltet. Schöne Rundwege, ein Kinderspielplatz, ein Kneippbecken, ein Schachbrett, eine Tischtennisplatte und ein überdachter Grillplatz mit stabilen Tischen und Bänke laden zum Feiern ein. Auch Strom und eine Toilette sind vorhanden. (Quelle Heimatverein Breckenheim).

Landmaschinenverein zieht positive Bilanz

15.03.16

 

Eine durchweg positive Bilanz des zurückliegenden Jahres konnte der Verein Historische Landmaschinen Diedenbergen (HLD) bei seiner Jahreshauptversammlung am Freitag, 11. März, ziehen.

In seinem ausführliche Jahresbericht erinnerte der Vorsitzende Anno Respondeck an die gut besuchten Technikabende, den Vereinsausflug zum Holzmuseum Wettenberg und die diversen Ausfahrten der Oldtimer-Traktoren zu Zielen in der Umgebung, bei denen das „Rollende Landwirtschaftsmuseum“ stets großes Interesse bei  den Zuschauern gefunden hatte. In Erinnerung gerufen wurde die Teilnahme am Kipper- und Baumaschinentreffen in Weilbach und die Mitwirkung am Diedenberger Nikolausmarkt sowie die regelmäßigen Stammtische und Monatstreffen der aktiven Vereinsmitglieder. Auch die teilweise sehr kosten-und arbeitsintensiven Erhaltungsmaßnahmen an den historischen Geräten und Maschinen, die der Verein und seine Mitglieder in vielen ehrenamtlichen Stunden pflegen, wurde erwähnt.

Erheblichen Arbeitsaufwand zog der Umzug auf das neue Vereinsgelände nach sich. Vor allem die vorübergehende Unterbringung der wertvollen bäuerlichen Maschinen aus dem letzten Jahrhundert stellte die Mitglieder zunächst vor erhebliche logistische Probleme, die jedoch dank der Bereitschaft mehrerer Diedenbergener Familien, die trockene Unterstellmöglichkeiten anboten, zumindest für die nächste Zeit gelöst werden konnten. Mittlerweile ist der neue Vereinstreff eingerichtet und wird von den Mitgliedern gerne besucht. Respondeck dankte in diesem Zusammenhang allen Sponsoren und Mitgliedern, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützt haben.

Einstimmig wurden der Vorstand und die Kassiererin Gaby Farnbacher, die den ausführlichen Kassenbericht vorgelegt hatte, entlastet.

Auf große Zustimmung stieß die Entscheidung des Vorstandes, das mittlerweile weit über Diedenbergen und Hofheim hinaus bekannte Landmaschinentreffen in diesem Jahr wieder an der Speedwaybahn durchzuführen. Vorgesehen ist,  die Sportanlage selbst nicht zu nutzen, da ausreichend Gelände in deren Umfeld zur Verfügung steht. Als Termin wurde der 6. und 7. August festgelegt. Da diese Veranstaltung einen hohen personellen und organisatorischen Aufwand mit sich bringt, bat Respondeck bereits jetzt alle Mitglieder, diesen Termin fest einzuplanen und die Mitwirkung sicherzustellen. Vorgesehen sind neben dem 13. Landmaschinentreffen 2016 mehrere Ausfahrten, die Beteiligung an Treffen der Nachbarvereine, ein „Pflugtag“ und eine 14-tägige Tour durch den Schwarzwald.

Diskutiert und zustimmend zur Kenntnis genommen wurde von der Versammlung auch der mögliche Bau einer Unterstellhalle für die Gerätschaften des Vereins. Hierzu müssen mit den beteiligten Ämtern und Behörden noch Gespräche geführt werden, die aus Sicht des Vereins bislang durchaus positiv verlaufen sind.

 

 

 

HLD trauert um Friedhelm Reimann

24.01.16

FahrzeugakademieMit Bestürzung und tiefer Trauer haben die Mitglieder des Vereins Historische Landmaschinen Diedenbergen die Nachricht aufgenommen, dass Friedhelm Reimann wenige Wochen nach seinem 60. Geburtstag überraschend gestorben ist.

Mit Friedhelm Reimann verliert der HLD ein engagiertes Mitglied, das nicht nur mehr als fünf Jahre von 2004 bis 2009 als erster Vorsitzender mit großem Erfolg die Geschicke des Vereins geleitet hat, sondern der von Anfang an dabei war und mithalf, den Verein im Jahr 2002 aus der Taufe zu heben.

Gerade die ersten Jahre waren es, die den Verein bis heute prägen. Und es war die Verbundenheit von Friedhelm Reimann und den anderen Vereinsgründern zur Landwirtschaft, ihrer Tradtion und den Maschinen, die Anfang des 20. Jahrhundert den industriellen Fortschritt markierten. Seine Begeisterung für die alten Maschinen übertrug er auf andere und seine positive Lebenseinstellung war der Motor mancher gelungenen Veranstaltung des HLD. Zusammen mit seinen Freunden half er mit, noch im Gründungsjahr das erste Landmaschinentreffen in Diedenbergen zu organisieren, eine Veranstaltung, die bis heute weit über die Grenzen Diedenbergens hinausstrahlt.

Mit Liebe und Hingabe pflegte Friedhelm Reimann seine Traktoren, nahm an Ausfahrten teil und stand stets zur Verfügung, wenn man seinen Rat, seine Erfahrung und seine Hilfe im Verein benötigte. Kein Mann großer Worte, wohl aber der Tat.

Dass Friedhelm Reimann nicht mehr unter uns ist, bedeutet für den Verein einen großen Verlust. Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 29. Januar, um 14 Uhr in der evangelischen Kirche statt.

Saisonauftakt im Bauwagen

23.01.16

 

BauwagenDer Winter ist vorbei -jedenfalls für's Erste. Vier Frosttage und dann schon wieder Tauwetter ..., da muss man noch nicht einmal ein dickes Jäckchen anziehen, wenn wir uns am Mittwoch, 27. Januar, ab 18 Uhr im Bauwagen zum Saissonauftakt treffen. Johann Wirschinger hat wieder einmal eine kulinarische Überraschung vorbereitet und lädt die Aktiven an die Tafel. Bitte eigenes Geschirr mitbringen.

Der Monatstreff findet am Mittwoch, 3. Februar, im Gasthaus "Friedemann" statt. Da gibt es sicherlich einiges zu besprechen, denn die nächsten Aktivitäten brauchen eine gute Vorbereitung.

In der Folge treffen sich die "Hartgesottenen" dann wieder mittwochs im Bauwagen.

Traktoren im Film

03.01.16

FilmabendDas neue Jahr hat gerade begonnen und auch, wenn die Traktoren noch warm verpackt in den Scheunen stehen, starten wir bereits im Januar mit unserem Programm.

Unser Vereinsmitglied Rudi Noll hat mehrere interessante Filmdokumente in Besitz, die sich mit dem Thema "Historische Landmaschinen" befassen. Einen Teil davon wollen wir am Mittwoch, 20. Januar, um 19 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus ansehen. Sicherlich ist dieser Filmabend auch eine gute Gelegenheit, über die eigenen Maschinen zu sprechen und auch über die kommenden Aktivitäten im Verein.

Wie immer sind alle Vereinsmitglieder und Förderer des HLD zu diesem Abend eingeladen.

Das fast sommerliche Wetter lässt es zu: Wir können die wöchentlichen Treffen im Bauwagen fortsetzen, ohne gleich Frostbeulen zu bekommen. Am Mittwoch, 6. Januar, kommen wir zum ersten Mal im neuen Jahr wieder zusammen.

Schrauben mit dem Enkel

25.12.15

FahrzeugakademieIn der Ausgabe 01-2016 berichtet die Zeitschrift Oldtimer Markt zum dritten Mal über Nachwuchsschrauber „Jugend schraubt“.

Passend zu diesem aktuellen Thema „Nachwuchsförderung“ hat die Fahrzeugakademie der Handelskammer Unterfranken zwei Oldtimerseminare entwickelt, die sich an Vater-Sohn oder Großvater-Enkel richten. Beide Seminare finden in den Osterferien statt. In einem Kurs vermittelt sie erste Tipps rund um die Blechbearbeitung, das andere Seminar beschäftigt sich mit der Motortechnik.

Es ist sicherleich eine gute Idee, mit dem Sohn oder Enkel zwei Tage gemeinsamin Schweinfurt zu verbringen und dabei den Oldtimer in den Mittelpunkt zu stellen. Wer Interesse hat, sollte schnell reagieren. Jeder Kurs ist auf acht „Pärchen“ begrenzt.

Unser Vorsitzender Anno Respondek hat mehrfach Kurse der Fahrzeugakademie besucht und kann diese nur empfehlen - ganz abgesehen davon, dass  das auch ein Betrag zur Nachwuchsförderung im Verein ist.

 

Detaillierte Infos gibt es auf der Website www.fahrzeugakademie.de. Auf der Startseite ist ein großes Banner das gleich die richtigen Informationen bringt.

Der Leiter der Kurse steht bei Rückfragen mit Rat und Tat zur Seite, allerdings erst wieder ab dem 4. Januar 2016.

Auch im Dezember gibt 's Termine

14.12.15

SchlachtfestZwar gibt es in der Vorweihnachtszeit jede Menge Veranstaltungen, die besucht werdem wollen, aber das ist allemal kein Grund, sich nicht beim Traktorverein zu treffen.

Am Mittwoch, 18. Dezember, lädt unser Mitglied Bertram Wächter in den Bauwagen ein. Er hat "Schwein gehabt" und geschlachtet. Zu probieren gibt es hausmacher Wurst. Und natürlich gibt es auch jede Menge Gesprächsstoff rund um den Verein und die Traktoren.

An Heiligabend findet traditionell das morgentliche Treffen am Lagerfeuer auf dem Vereinsgelände statt. Ab 10 Uhr gibt es ein Tässchen Glühwein.

Das erste Treffen im neuen Jahr wird am Mittwoch, 6. Januar, im geheizten Bauwagen stattfinden.

Landmaschinentreffen 2016 - Gewohnter Termin, gewohnter Ort

01.02.16

LMT 2013Zurück zu den Wurzeln: Das 13. Landmaschinentreffen des Vereins Historische Landmaschinen Diedenbergen findet in diesem Jahr wieder am ersten Wochenende im August, also am Samstag, 6., und Sonntag, 7. August statt. Auch das Veranstaltungsgelände ist (fast) das selbe, wie viele Jahre zuvor, nämlich an der Speedwaybahn. Die Bahn selbst wird nicht genutzt, dafür stehen nun aber der dort benachbarte Kerbeplatz und eine große Wiese zur Verfügung. Platz genug für die Schlepper-Ausstellung, für Übernachtungsgäste, Infrastruktur und Aktionsfläche. Parkplätze sind ausreichend vorhanden und werden ausgeschildert.

Wie in den vergangenen Jahren legt der Verein Wert auf ein familienfreundliches Fest, mit vielen Attraktionen, der beliebten Strohburg für Kinder, altem Handwerk, Dreschvorführungen und natürlich auch zivilen Preisen an den Essens- und Getränkeständen.